SCHOKOLADE IST
GOLDWERT

Bei den alten Azteken galt die Kakaobohne als so kostbar, dass sie als Währung genutzt wurde. Eine große Tomate kostete beispielsweise eine Bohne, ein Truthahn 100 Bohnen.

DEMNACH GALT DER GROSSE HERRSCHER

MOCTEZUMA II.

MIT SEINEM REICHTUM AUS

25 000

ZENTNERN KAKAOBOHNEN

als steinreich – oder, naja, bohnenreich.

Süsse mit Biss

Erst 1847 wurde die Schokolade so bissfest, wie wir sie heute kennen - dank Kakaobutterpresse, Conchierverfahren und Milchpulver.

DAVOR WURDE DIE

SÜSSE LECKEREI

IMMER FLÜSSIG GENOSSEN

Daher kommt auch der Name "Schokolade": Er leitet sich vom aztekischen Wort

"chocolatl"

ab und das bedeutet übersetzt so viel wie

"warme Flüssigkeit".

DIE SCHOKOLADE
DIE KEINE IST

Was als Schokolade verkauft werden darf ist streng geregelt. So ist weiße Schokolade eigentlich überhaupt keine Schokolade im klassischen Sinne, da sie nur Kakaobutter enthält und keine Kakaotrockenmasse. Dass der Begriff "weiße Schokolade" trotzdem gebraucht wird, verdanken wir - wer hätte es gedacht -

einer EU Richtlinie, die besagt, dass ein Produkt als weiSSe Schokolade bezeichnet werden darf,wenn es mindestens zu

20%

aus Kakaobutter und zu

55%

aus Zucker besteht.

SÜSSES FÜR
DIE Ewigkeit

Ob man den 100 Jahre alten Schokoriegel noch essen sollte, der 2001 im Auktionshaus

Christies

versteigert wurde, ist zu bezweifeln. Dennoch wechselte er für sagenhafte

749€

den Besitzer.

Immerhin hatte der Riegel eine lange Reise hinter sich: Der britische und aus dem letzten Jahrhundert stammende Forscher Robert Scott, nahm ihn mit auf seine

Südpol-Expedition.

Scott verstarb leider auf dem Rückweg – der Riegel jedoch überlebte.

Ob Schokolade auch positive Auswirkungen auf die Intelligenz hat, ist wissenschaftlich nicht belegt, aber tatsächlich kommen aus Ländern, in denen überdurchschnittlich viel Schokolade konsumiert wird, auch

überdurchschnittlich viele

Nobelpreisträger.

Zufall? Wir glauben nicht.

Gesund mit Genuss

Schokolade macht nicht nur glücklich, sondern ist auch noch gesund (ja, wirklich!), denn sie enthält

Calcium, Eisen und Kohlenhydrate.

Dank der enthaltenen Antioxidantien ist besonders dunkle Schokolade auch noch gut für's

Herz.

DIE GRÖSSTEN NASCHKATZEN

Sie haben die Schokolade zwar nicht erfunden, aber sie essen dennoch am meisten davon:

Die Schweizer. Im Durchschnitt

11kg

pro Jahr pro Person

Die Deutschen sind jedoch nah dran und gönnen sich durchschnittlich etwa

10 kg

- oder 2 Tafeln pro Woche.

Das Schlusslicht bildet übrigens Japan mit nur 2 kg pro Jahr. Das ist weniger als eine halbe Tafel pro Woche! Für uns unvorstellbar.

CHOCO LAS VEGAS

Im Bellagio Hotel in Las Vegas steht der weltweit größte Schokoladenbrunnen.

AUS 8 Metern

Höhe ergiessen sich insgesamt

2 Tonnen

Schokolade. Ein hübsches Spektakel – mit einem Manko: Der Brunnen befindet sich hinter Glas, sodass Naschen nicht möglich ist.

SÜNDHAFT TEURER GESCHMACK

Trüffelpralinen haben eigentlich nichts mit dem Trüffelpilz zu tun, sie heißen nur so, weil sie der Form des Pilzes ähneln. Die teuerste Praline der Welt jedoch, die La Madeline au Truffe, vereint Schokolade tatsächlich mit dem Trüffelpilz, und so kostet

eine(!) exquisite Praline

250 US$.

Wer’s mag... wir finden ja, leckere Pralinen bekommt man auch für viel weniger Geld.